Klosterhof Brunshausen Klosterhof Brunshausen

Stiftslegende "Roswitha Lied"

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Ausstellungsansicht "Roswitha Lied" 2013-2017 © Benno Löning
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Ausstellungsansicht "Roswitha Lied" mit Skulptur Bernd Löning © Benno Löning
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Aussstellungsansicht "Roswitha Lied", 2013-2017 © Benno Löning
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Ausstellungsansicht "Roswitha Lied" mit Skulptur Bernd Löning © Benno Löning
Roswitha von Gandersheim, Büste
Roswitha von Gandersheim, Büste von Bernd Löning © Benno Löning
Roswitha Lied
Eingang zum Wäldchen "Roswitha Lied" 2023-heute © Benno Löning
Roswitha Lied
Ausstellungsansicht "Roswitha Lied" 2023-heute © Benno Löning
Roswitha Lied
Ausstellungsansicht "Roswitha Lied" mit Büste von Bernhard Löning 2023-heute © Benno Löning

Die Kanonissin Roswitha von Gandersheim schreibt um 950 eindrucksvoll und sehr lebendig von den Anfängen des Stiftes und der Stiftskirche Gandersheims in ihrem Epos: „Das Gedicht von dem Gandersheimischen Klosters“. Über nun 1000 Jahre später war das Gedicht in Auszügen – in der deutschen Übersetzung aus dem 19. Jahrhundert – für Jedermann präsentiert: Aufgezogen auf großen Tafeln, eingerahmt von kleinen ergänzenden Figuren unter der alten Wagenremise im Cafégarten des Klosterhofs Brunshausen.

Bei der Gestaltung und Hängung des Gedichts stand dabei das altmodische Deutsch der Übersetzung des 19. Jahrhunderts im Vordergrund. In Roswithas Versen erfährt der Leser nicht nur die historischen Gegebenheiten, die zur Gründung Gandersheims führten, sondern erlebt auch die mythische Aufladung des Geschehens – zum Beispiel durch Erscheinen des Apostels Johannes der Täufer, der als Initiator der Gründung des Klosters auftaucht oder durch eine Taube, die bei der Suche nach geeigneten Steinen hilfreich ist.

Das Gedicht war vom Sommer 2013 bis Spätherbst 2017 eine Ausstellung zur Erinnerung an die erste deutsche Dichterin Roswitha von Gandersheim. Eine Neupräsentation befindet sich nun seit Frühjahr 2023 auf der Vorderseite der großen Fachwerkscheune, im Wäldchen gegnüber den Anwohner-Parkplätzen.